Wieviel Bewegung tut uns gut?

Zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept gehört neben ausgewogener Ernährung, aktiver Entspannung auch, dass wir uns ausreichend und regelmässig, möglichst an der frischen Luft, bewegen.

Bewegung stellt eine wichtige Schutz- und Reparatur Funktion für unseren Körper dar und regt unseren Stoffwechsel sowie Aufbauprozesse im Körper an. Es ist heute sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Bewegung bei den meisten Erkrankungen eine wirksame Therapie-Massnahme ist. Darüber hinaus wirkt sich Bewegung auch positiv auf unsere psychische Gesundheit aus und hilft Stress abzubauen.

Wenn wir uns bewegen profitieren ausserdem auch die Faszien und unser Bindegewebe davon. Das Bindegewebe wird besser durchblutet und wir bleiben gelenkiger. Dies schützt uns vor Entzündungen und nicht zuletzt auch vor Schmerzen.

Eine weitere wichtige Komponente gesund zu bleiben ist viel zu Wasser zu trinken. Flüssigkeitsmangel kann langfristig zu einer Vielzahl von Beschwerden, allen voran Austrocknung, Entzündungen und damit auch zu Schmerzen führen.

Aber wieviel Bewegung ist gesund?

Die WHO sowie das Bundesamt für Sport empfiehlt, sich wöchentlich mindestens 2.5 Stunden bzw. an 5 Tagen pro Woche 30 Minuten moderat zu bewegen. Bei kranken Menschen wird je nach Krankheitsbild oft auch das Doppelte empfohlen. Studien haben ausserdem ergeben, dass  man durch Erhöhung des Pensums seine gesundheitlichen Vorteile noch weiter verbessern kann. Dies zeigen einige Studien sehr schön auf:

Wie kann ich eine angemessene Portion Bewegung in meinen Alltag einbauen?

Das wichtigste an der Sache ist es, dass Sie für sich eine oder mehrere Aktivitäten entscheiden, die Ihnen Spass machen. Vor allem aber sollte die Bewegung, wenn möglich an der frischen Luft stattfinden. Nichts ist so heilsam, wie ein Waldspaziergang oder eine kleine Wanderung in den Bergen.

Beispiele für Alltags-Bewegung

  • Gehen Sie zu Fuss oder mit dem Fahrrad zur Arbeit
  • Wenn Sie mit dem ÖV unterwegs sind, steigen Sie ein paar Stationen früher aus
  • Gewöhnen Sie sich an die Treppe statt den Lift oder Rolltreppe zu nehmen
  • Gewöhnen Sie es sich an in der Mittagspause eine Runde um den Block zu gehen bevor Sie sich wieder an ihren Schreibtisch setzen
  • Machen sie Abends nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang

Neben der moderaten „Alltags-Bewegung“ empfiehlt es sich öfters unsere Ausdauer (z.B. Walking, Schwimmen, Radfahren, Seilspringen etc.) zu trainieren und dabei auch den Puls etwas anzukurbeln. Ihr Kreislauf und das Herz werden es Ihnen danken. Auch ein bis zwei Mal pro Woche Krafttraining hat, vor allem bei älteren Menschen, einen positiven Einfluss auf den Erhalt der Muskulatur und der Knochenstärke und beugt ausserdem Osteoporose vor. Wer nicht in einen Kraftraum gehen möchte, kann sein Krafttraining durchaus zu Hause ausüben. Es gibt mittlerweile genügend "Werkzeuge", wie z.B. Thera-Bänder, Gymnastikbälle oder Freihanteln (2.5- 5kg), die man dazu verwenden kann. Am besten Sie lassen Sie sich ein Programm von einer Fachperson zusammenstellen, so haben Sie die Sicherheit, dass Sie auch richtig trainieren.

Zur Belohnung aktive Entspannung

Yoga, Qigong und Tai Chi sind hervorragende Möglichkeiten Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu trainieren. Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass sich Stress fast wie von alleine abbaut. Auch Meditations- oder Achtsamkeitsübungen sollten in unserem Wohlfühl-Programm Platz finden. Es gibt einige ganz gute Apps und Online Plattformen, die Sie dazu benutzen können. Ich persönlich nutze diese drei sehr gerne:

Es würde mich freuen, wenn ich Sie damit zu etwas mehr Bewegung anregen konnte und wünsche Ihnen einen bewegungreichen, gesunden Frühling!

 

NEU: Wenn Sie sich nach getaner Bewegung entspannen möchten, biete ich neu Wohlfühl-Abos an.